2016


Hugo-Workflow auf Hostsharing

Mon, Dec 19, 2016

Seit Anfang des Jahres bin ich Genosse der Hostsharing eG und betreibe alle meine Websites auf der hochverfügbaren Plattform der Hosting-Genossenschaft. Warum ich der Genossenschaft beigetreten bin und keinen eigenen Root-Server mehr betreibe, erkläre ich vielleicht in einem anderen Artikel noch einmal ausführlich. Hier nur soviel: Hostsharing bietet schon im kleinsten Webpaket Hochverfügbarkeit mit allem Pipapo. Hostsharing ist eine Genossenschaft; ich kann also die Geschäftspolitik als Mitglied mitbestimmen und bin nicht nur Kunde, sondern auch Miteigentümer.

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Kleine Blumen-Parade 2016

Fri, Sep 9, 2016

Blumen, die bei uns auf der Terrasse in diesem Jahr geblüht haben.
Der Sommer ist vorbei, die letzten Herbstblumen blühen. Auf unserer Terrasse hat in diesem Jahr sehr viel geblüht. Im Mai ging es so richtig los. In diesem Jahr haben wir erstmals auch Herbstblumen gepflanzt, die erst ab August anfingen zu blühen. Aber vor allem waren wieder viele Malven dabei. Ein Foto zeigt unsere erste reife Tomate. Wir haben auf allen Balkonen Tomaten gezogen, die leider erst jetzt im September reif werden.

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The Hugo Phantom Theme

Wed, Aug 17, 2016

My first Hugo theme
In my last German post I described the static site generator Hugo and mentioned that I am using a new selfmade theme for this blog called Phantom. Phantom ist a free, fully responsive site template designed by HTML5 UP. I ported the theme to Hugo which was quite easy. After a hint by Bjørn Erik Pedersen I refactored the theme to make use of the new block templates introduced with Hugo 0.

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Zurück in die Zukunft (mit Hugo)

Sun, Jul 24, 2016

Über meine Erfahrungen mit dem neuen statischen Website-Generator Hugo.
Wie alles begann Als ich 1998 mit dem Bloggen begann, war das Wort ›Weblog‹ in Deutschland noch nicht gebräuchlich. Man half sich mit Begriffen wie ›Internet-Tagebuch‹ oder ›Digital Diary‹, um ein literarisches Phänomen zu beschreiben, das noch völlig neu war. Und natürlich gab es damals auch noch keine Content-Management-Systeme, mit denen man seine Artikel im Netz veröffentlichte. Viele strickten ihre Webseiten damals mit der Hand. Sie schrieben komplette Webseiten mit einem Texteditor oder einem dieser grauenvollen WYSIWYG-Editoren, die nicht einmal im Ansatz valides HTML produzieren konnten.

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ZeroNet

Sun, Apr 17, 2016

Dezentrale Websites mit BitTorrent- und Bitcoin-Technologien pflegen
Das interessanteste Dezentralisierungsprojekt, das ich in den letzten Monaten kennengelernt habe, ist ZeroNet. Es ist in Python programmiert und nutzt BitCoin- und Bittorrent-Technologien dazu, um Websites digital zu signieren und zu verteilen. Mehr dazu erfährt man in der Dokumentation. Grob gesprochen funktioniert ZeroNet folgendermaßen. Bei der Installation von ZeroNet wird ein Schlüssel erzeugt. Wenn man eine Website in ZeroNet anlegt, signiert man sie mit seinem Schlüssel und veröffentlicht sie in ZeroNet.

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Freedombox auf Raspberry Pi

Mon, Feb 22, 2016

Auf meinem RaspberryPi 2 läuft seit einiger Zeit Freedombox. Hier schildere ich kurz, wie ich es installiert habe und was man damit machen kann.
Privatsphäre schützen mit preiswerter Hardware Die Freedombox ist ein persönlicher Server, der die Privatsphäre schützt. Sie enthält eine Software-Sammlung, die auf dem Linux-Betriebssystem Debian basiert und auf preiswerter und stromsparender Hardware, wie zum Beispiel dem Raspberry Pi 2, installiert werden kann. Zur Unterstützung des Projekts wurde dieFreedomBox Foundation gegründet. Eben Moglen, Jura-Professor an der Columbia Law School und Gründer des Software Freedom Law Center, ist der Präsident der Foundation.

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Retroshare, das Netz für echte Freunde

Thu, Feb 18, 2016

Retroshare macht die Kollaboration und Kommunikation im Internet sehr viel sicherer.
Die P2P-Revolution rollt Wenn man sich nach Kommunikationsmöglichkeiten umschaut, die Vertraulichkeit garantieren, so findet man schnell ein Dutzend Programme, die eine Lösung versprechen. Die Website prism-break.org, die nach den Enthüllungen von Edward Snowden eingerichtet worden ist, listet zahlreiche Programme auf. Man kann davon ausgehen, dass sich noch sehr viel mehr innovative Lösungen in der Entwicklung befinden, die hier nicht aufgeführt sind. Dezentrale Netzwerke, Verschlüsselung, Anonymität, Peer-to-Peer – diese Stichworte haben zurzeit Hochkonjunktur.

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Twister

Mon, Jan 4, 2016

Dezentrales, unzensierbares und vertrauliches Microblogging
Obwohl ich schon länger nach einer dezentralen Twitter-Alternative gesucht habe, bin ich erst kürzlich auf Twister gestoßen. Twister ist anders als die übrigen Twitter-Klone, es baut konsequent auf P2P-Technologien wie Blockchain, Distributed Hash Tables und Bittorrent. Was ist faul an Twitter? Es gibt viel an Twitter auszusetzen. Ich will es kurz machen. Twitter ist eine proprietäre, zentrale Microblogging-Plattform, die einem US-amerikanischen Unternehmen gehört und damit rund um die Uhr von US-Geheimdiensten abgehört werden kann.

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2015


AtomEditor: First impressions

Sun, Dec 27, 2015

Today GitHub open sourced the AtomEditor and I took the opportunity to use this new editor throughout the day.
A hackable text editor for the 21st Century Read the blog post about from the GitHub team about going open source with AtomEditor. I am a long time Emacs-User, I have experience with Vim and my latest editor was Sublime Text which would be my editor of choice if the sidebar rendering bug was fixed. I am using editors to write, I am not a programmer. Take these words as a disclaimer, I used Atom the whole day, but I did not evaluate it systematically.

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ConTeXt statt LaTeX – Textsatz für Autoren und Gestalter

Wed, Aug 12, 2015

ConTeXt ist wie LaTeX ein TeX-Makropaket für den Buchsatz. Mit seiner Entwicklung wurde 1990 begonnen. Es ist also rund zehn Jahre jünger als LaTeX. In diesem Artikel stelle ich ConTeXt vor.
Rückblick Ich bin seit einem Vierteljahrhundert ein durchschnittlicher LaTeX-Nutzer. Ich lernte LaTeX auf meinem Atari Anfang der 90er Jahre, als ich meine Magisterarbeit schrieb. Seither benutze ich es intensiv. Aber ich bin nie in die inneren Geheimnisse von LaTeX vorgedrungen, die nötig wären, ein eigenes LaTeX-Paket zu schreiben. TeX/LaTeX ist vermutlich die einzige Software auf diesem Planeten, die nahezu unverändert bereits in der zweiten Generation benutzt wird. Meine Söhne schreiben, wie ich vor 25 Jahren, ihre Seminararbeiten mit LaTeX.

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Historische Erstausgaben als E-Book lesen

Wed, May 6, 2015

Das Deutsche Textarchiv erstellt einen Referenzkorpus der neuhochdeutschen Sprache und digitalisiert in diesem Zuge Erstausgaben von Büchern aus dem Zeitraum von ca. 1600 bis 1900. In diesem Artikel wird gezeigt, wie man sich aus den digitalisierten Texten ein E-Book erstellt.
Das Deutsche Textarchiv ist ein computerlinguistisches Projekt. Es »stellt einen disziplinen- und gattungsübergreifenden Grundbestand deutschsprachiger Texte aus dem Zeitraum von ca. 1600 bis 1900 bereit. […] Um den historischen Sprachstand möglichst genau abzubilden, werden als Vorlage für die Digitalisierung in der Regel die Erstausgaben der Werke zugrunde gelegt. Das elektronische Volltextkorpus des DTA ist über das Internet frei zugänglich und dank seiner Aufbereitung durch (computer-)linguistische Methoden schreibweisentolerant über den gesamten jeweils verfügbaren Bestand durchsuchbar.

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2014


BitTorrent Sync um Rechner zu synchronisieren und Daten zu teilen

Tue, Nov 18, 2014

BitTorrent Sync ist eine Anwendung, die auf dem BitTorrent-Protokoll aufbaut, und die Synchronisation von Ordnern zwischen verschiedenen Computern ermöglicht. Die Daten werden dabei direkt zwischen den beiden Computern abgeglichen, ohne das ein zentraler Server dazwischengeschaltet ist.
Vor einiger Zeit machte ein Freund mich auf BitTorrent Sync aufmerksam. Ich habe das Programm nun einige Wochen getestet und möchte es hier einmal vorstellen. WARNUNG BitTorrent Sync ist proprietäre Software der Firma BitTorrent Inc., die in den USA sitzen. Wir wissen nichts über Backdoors in dieser Software. Ich warne davor, ohne weitere Sicherheitsmaßnahmen Daten, die nicht in falsche Hände gelangen dürfen, mit BitTorrent Sync zu teilen. WARNUNG UPDATE Ein paar Leute haben sich BTSync genauer angeschaut.

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Syncthing (Pulse) und BitTorrent Sync im Vergleich

Thu, Nov 6, 2014

Mit Pulse (vormals Syncthing) und BitTorrent Sync gibt es zwei Programme, die über ein P2P-Protokoll Ordner auf entfernten Rechnern miteinander synchronisieren, ohne dass Daten dabei auf einem zentralen Rechner zwischengespeichert werden.
Die beiden Programme werden als sicherer Dropbox-Ersatz im Zeitalter der totalen Überwachung angeboten. Ein Vergleich zeigt, dass es wichtige Unterschiede zwischen den Programmen gibt. Closed Source und Open Source Der augenfälligste Unterschied zwischen den beiden Programmen ist die Lizenz. Während Pulse ein Open-Source-Programm ist und unter der GNU General Public License vertrieben wird, ist BitTorrent Sync proprietäre Software. Wer also auf der Suche nach einem Programm mit offenem Quellcode ist, braucht ab hier nicht weiterzulesen.

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Testleser machen den Unterschied

Tue, Jul 29, 2014

Bei meinem letzten Buch habe ich erstmals mit Testlesern gearbeitet. Das Buch wurde dank ihrer Hilfe besser.
Testleser finden Ende September 2013 begann ich mit der Arbeit an dem IT-Buch »Softwaredokumentation mit Sphinx«. Ich setzte damals die Software seit vielen Jahren selbst ein und hatte bereits ein Seminar zu dem Thema gehalten. Die Arbeit ging zügig voran und ich kümmerte mich frühzeitig um Testleser. Wenn ein Buch eine klar definierte Leserschaft hat, ist es relativ einfach, die richtigen Testleser zu finden. Sphinx ist eine Software zur Dokumentation von Software, die in der Programmiersprache Python geschrieben ist.

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The Making of “Demeter and the Commons of Being”

Mon, Apr 28, 2014

As a self publisher I need a reliable process chain to produce perfectly typeset print pdfs and ebooks from one source. I hate to maintain different formats with different programs and source files. In this blog post I describe my personal single source multi channel publishing setup.
The source The original text source file of “Demeter and the Commons of Being” is a plain text file. I use markdown as a simplified markup language to mark headlines, footnotes and other text decorations. The advantage is that I can use a simple text editor to write my books. A markdown text file looks like this: # Baking Bread When people begin to bake their own bread, they are soon astonished at the simplicity of the task.

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2013


Rechner synchronisieren und Dateien teilen mit git-annex

Thu, Dec 26, 2013

Die Git-Erweiterung git-annex des Debian-Entwicklers Joey Hess ermöglicht die gezielte Synchronisation von Rechnern und Speichermedien sowie das Teilen von Dateien. Es macht zentrale Dienste wie Dropbox überflüssig und schützt damit die Privatsphäre.
Eine gute und ein schlechte Nachricht vorweg. Zunächst die schlechte: git-annex ist ein Lösungsansatz für teilweise sehr komplexe Probleme, sodass eine gewisse Einarbeitungszeit notwendig ist, um die Konzepte, die dem Programm zugrunde liegen zu verstehen. Die gute Nachricht: Es gibt einen Assistenten mit Web-Interface, der die Nutzung stark vereinfacht. Was ist git-annex git-annex ist eine Erweiterung des Versionierungssystems Git. Git ist wie die meisten Versionierungssysteme optimiert für die Verwaltung von Textdateien.

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E-Books mit LibreOffice und eLAIX produzieren

Sat, Dec 14, 2013

LibreOffice ist eine freie, auf dem offenen Standard OASIS Open Document Format (ISO/IEC 26300:2006) basierende Office-Suite. Sie enthält Programme zur Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentation und zum Erstellen von Zeichnungen. Ein Datenbankmanagementsystem und ein Formeleditor sind ebenfalls enthalten. Mit der Extension eLAIX lassen sich E-Books im Format ePub erstellen. Wer Bücher selbst publiziert, wird sehr schnell zu der Erkenntnis gelangen, dass es unumgänglich ist, die Print- und E-Book-Ausgabe möglichst auf Knopfdruck aus einer Quelle zu produzieren.

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Dicke Bohnen

Fri, Jul 12, 2013

Jetzt im Sommer kriegt man sie auf jedem Wochenmarkt: dicke Bohnen. Besonders wenn sie noch ganz jung sind, kann man daraus köstliche Sachen machen.
Dicke Bohnen, auch Saubohnen, Schweinsbohnen, Favabohnen, Ackerbohnen, Große Bohnen, Pferdebohnen, Viehbohnen, Faberbohnen oder Puffbohnen genannt, sind vielleicht auf den ersten Blick nicht jedermanns Sache. Sie sehen ein wenig unförmig aus, erinnern an Omas alten Garten der an die dicken Bohnen im Glas, die nicht wirklich gut schmecken. Dabei sind sie köstlich, wenn man sie frisch zubereitet. (Warnung: einige Menschen können die Bohnen nicht vertragen. Lest den Wikipedia-Artikel zur Ackerbohne) Dicke Bohnen mit Speck war das Lieblingsgericht meines Vaters.

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Self-Publishing-Tipps: Versioning rulez!

Fri, Jun 14, 2013

Seit 1988 schreibe ich meine Texte mit Hilfe eines Computers. Das sind 25 Jahre Erfahrung auf den unterschiedlichsten Betriebssystemen. In der Artikelserie ›Self-Publishing-Tipps‹ empfehle ich nicht die neuesten und coolsten Programme. Hier werden ein paar Weisheiten geteilt, die sich in einem Vierteljahrhundert angesammelt haben. In der vierten und vorerst letzten Folge geht es um die Versionierung.
tl:dr Hallo liebe Self-Publisher, denkt ihr eigentlich nur an eure Verkaufszahlen oder verschwendet ihr ab und zu auch einen Gedanken an die Nachwelt – will heißen an die armen Literaturwissenschaftlerinnen, die eure Werke einmal erforschen müssen? Wenn euch der Nachruhm wichtig ist, solltet ihr diesen unermüdlich emsigen Wissenschaftlerinnen entgegenkommen, indem ihr die Entstehungsgeschichte eurer Werke protokolliert. Einige von euch schreiben vielleicht Tagebuch und vermerken darin die Anzahl der Anschläge, die sie geschafft haben.

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Self-Publishing-Tipps: Typesetting rulez!

Fri, Jun 14, 2013

Seit 1988 schreibe ich meine Texte mit Hilfe eines Computers. Das sind 25 Jahre Erfahrung auf den unterschiedlichsten Betriebssystemen. In der Artikelserie ›Self-Publishing-Tipps‹ empfehle ich nicht die neuesten und coolsten Programme. Hier werden ein paar Weisheiten geteilt, die sich in einem Vierteljahrhundert angesammelt haben. In der zweiten Folge geht es um das Setzen von Texten.
tl:dr Wer als Self-Publisher ein Buch produzieren will, steht plötzlich vor einer Aufgabe, für die man früher eine mehrjährige Lehre absolvieren musste. Schriftsetzer war einmal ein geachteter Ausbildungsberuf. Die Textverarbeitungsprogramme, allen voran die Plage aus Redmond, haben einem Beruf, in dem sich Kunst und Handwerk vereinigten, den Gar ausgemacht. Schriftsetzer wurden überflüssig, obwohl die Textverarbeitungsprogramme den Schriftsetzer keineswegs ersetzten. Sie haben aus Laien keine Typographen gemacht. Sie haben bloß Mist hoffähig gemacht.

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Self-Publishing-Tipps: Single Source rulez!

Fri, Jun 14, 2013

Seit 1988 schreibe ich meine Texte mit Hilfe eines Computers. Das sind 25 Jahre Erfahrung auf den unterschiedlichsten Betriebssystemen. In der Artikelserie ›Self-Publishing-Tipps‹ empfehle ich nicht die neuesten und coolsten Programme. Hier werden ein paar Weisheiten geteilt, die sich in einem Vierteljahrhundert angesammelt haben. In der dritten Folge geht es um das Buzzword Single Source Publishing.
Sphinx installieren Der große Augenblick ist da. Das Probeexemplar deines neuen Buches trudelt ein. Du reißt das Paket auf und hältst dein Werk endlich in den Händen. Stolz beginnst du zu blättern und entdeckst auf Seite 56, was nach dutzendfachem Korrekturlesen unentdeckt blieb: einen Tippfehler. Dumm gelaufen. Aber eine Katastrophe ist das nicht. Schnell ist der Fehler korrigiert und die Druckvorlage wieder zum Dienstleister hochgeladen. Aber halt! In der E-Book-Ausgabe muss der Fehler ja auch korrigiert werden.

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Self-Publishing Tipps: Plain-Text rulez!

Fri, Jun 14, 2013

Seit 1988 schreibe ich meine Texte mit Hilfe eines Computers. Das sind 25 Jahre Erfahrung auf den unterschiedlichsten Betriebssystemen. In der Artikelserie ›Self-Publishing-Tipps‹ empfehle ich nicht die neuesten und coolsten Programme. Hier werden ein paar Weisheiten geteilt, die sich in einem Vierteljahrhundert angesammelt haben. In der ersten Folge geht es um Textformate.
Der erste Computer, den ich zum Schreiben nutzte, gehörte einem Freund. Es war ein Schneider Joyce Schreibcomputer. Mein erster eigener Computer war ein Atari 1040STF, der nach einigen Jahren durch einen Pentium-Rechner abgelöst wurde, auf dem ich zunächst NeXTStep und anschließend Linux installierte. 2006 kauft ich mir ein Apple Notebook mit dem Betriebssystem Tiger. Ein paar Jahre später folgte ein MacBook mit Snow Leopard. Und diesen Text schreibe ich an einem PC, der mit einem 64-Bit Linux läuft.

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Eigene Dateien mit Google Play Books lesen

Sat, May 18, 2013

Man kann in Google Play Books nicht nur Bücher aus dem Google Store kaufen und lesen, sondern auch E-Books, die man selbst hochgeladen hat.
Die Funktion existiert wohl seit einiger Zeit, mir ist sie jedoch erst heute bekannt geworden. Wer häufig kostenlose E-Books im Internet herunterlädt und nicht weiß, wie er sie am besten lesen soll, sollte sich diese Funktion einmal anschauen. Öffnen Sie https://play.google.com/books und klicken Sie auf ›Meine Bücher‹. In der linken Spalte gibt es den Menüpunkt ›Uploads‹, über den man zu den Büchern gelangt, die man selbst hochgeladen hat. Wenn man noch nie ein Buch hochgeladen hat, ist dieser Bereich leer.

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E-Books bei der Deutschen Nationalbibliothek abliefern

Mon, Apr 22, 2013

Auch E-Books müssen bei der Deutschen Nationalbibliothek (DNB) abgeliefert werden. Das geht recht bequem über ein Webformular.
Von jedem in Deutschland veröffentlichten Werk sind zwei Exemplare an die DNB abzuliefern. Was wie eine typisch deutsche Verordnung von oben daherkommt, hat einen sinnvollen Hintergrund. Jeder hofft in seiner Bibliothek das Buch vorzufinden, das er gerade sucht. Und von einer Nationalbibliothek erwarten wir, dass sie schlichtweg jedes Buch, das jemals im deutschen Sprachraum geschrieben wurde, vorrätig hat. Also gibt es ein Gesetz über die Deutsche Nationalbibliothek und eine Verordnung über die Pflichtablieferung von Medienwerken an die Deutsche Nationalbibliothek.

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Sphinx: A productivity tool for self publisher

Sun, Mar 3, 2013

Self publisher need a tool to make ebooks and print books in one go. This article introduces Sphinx, a multi channel publishing tool
This is the beginning of a chapter in my book about the polish filmmaker Krzysztof Kieslowski Sphinx was built to generate the documentation of the Python programming language. Sphinx uses one input source to generate multiple output formats. The most important formats are HTML for web publishing, PDF typeset with LaTeX for printed books and ePub as ebook format. Most self publisher want to publish their work as printed books and as ebook.

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2011


Von der Website zum E-Book

Sat, Nov 12, 2011

Wie aus Texten auf einer Website nach 12 Jahren eine E-Book-Reihe wurde.
12 Jahrgänge als E-Book 1998 fing ich mit dem Sudelbuch an. Zunächst unter einem Tilde-Account bei einem Webspace-Anbieter, dann auf der eigenen Domain sudelbuch.de veröffentlichte ich täglich satirische Texte und Fortsetzungsgeschichten im Internet. ›Täglich tagesfrische Sudeleien‹ lautete es im Seitenkopf, der ziemlich verunstaltet in der Waybackmachine noch begutachtet werden kann. Das Besondere an diesem Online-Tagebuch, wie Blogs damals noch genannt wurden, war der Versand der Texte per E-Mail. Dies schuf eine sehr persönliche Leserbindung.

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Setting up a distributed version control system

Sat, Nov 12, 2011

If you want to use versioning, stick to a distributed version control system. Distributed means that you dont’t have to install a central repository on a server, but that you can install it easily on your private computer. There are several DVCS around: Bazaar, Mercurial and Git. What I am going to cover here, can be accomplished by each of them. In my examples I refer to Bazaar. You will find notes on how to install the software on the homepage of each system.

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Beitrag im Open Source Jahrbuch 2008

Tue, Oct 18, 2011

In einem Beitrag für das Open Source Jahrbuch 2008, herausgegeben von Prof. Bernd Lutterbeck und Mitarbeitern und Studenten der TU Berlin, erläutert Jan Ulrich Hasecke, welche Möglichkeiten Anwender haben, auf die Entwicklung von Software Einfluss zu nehmen.
Der Betrag mit dem Titel »Anwenderemanzipation – Wie Nutzer die Softwareentwicklung beeinflussen können« beschreibt die Möglichkeiten am Beispiel der Python-, Zope- und Plone-Community. »Obwohl Open-Source-Communities gemeinhin als user groups also als Gemeinschaften von Softwarenutzern gesehen werden, ist die Einbindung der Anwender in den Entwicklungsprozess von Open-Source-Software nicht per se gewährleistet. Die meisten Anwender sind weit davon entfernt, direkten Einfluss auf die Entwicklung der Software zu nehmen, obwohl Open-Source-Software zahlreiche Mitwirkungsmöglichkeiten bietet.

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Rereading »On The Road« by Jack Kerouac

Thu, Aug 25, 2011

Have you ever heard of Rosebud? This is the famous clue and MacGuffin of »Citizen Kane«, the famous last words summing up the life of the magnate Charles Foster Kane. Rosebud was the name of his sledge when he was a happy child playing in the snow.
Books analyzing »Rosebud« are legion. What I want to say is that there are words that reminds us of our childhood or of another crucial time of our live. »On The Road« is reminiscent of the most creative time of my life. I read »On The Road« when I was 25. I just made my first movie and started my first novel. As Charles Foster Kane lost something vaguely describable as childhood I lost this special kind of creativity you have when you are young, enthusiastic and desperate.

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Why do we need bookmarks and Zotero?

Fri, Apr 1, 2011

Dear Mozilla Team, I am using Zotero to build a bibliography with Firefox. Since I have Zotero I never use bookmarks, because they lack processability. Why don’t you guys join efforts with the Zotero team and create a bookmark system that can be used as a bibliographic database? Zotero the better bookmark implementation I never used bookmarks a lot, because there is Google and when I need to look up something I’ll find it there.

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There is a whole world beyond Word

Tue, Jan 11, 2011

After two decades of writing on a computer I am pretty much sure that Word and similar text processing tools are the worst choice for writers. Are you able to open a 20 years old Word file? No. So you may want to hear about the world beyond Word. Plain text rules! If you wrote your first poems in the late 80s with a simple texteditor, you are lucky. Take the file, fire up any decent text editor, load the file and be ashamed of ever having written such stuff.

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2009


Mind posterity, author! Use a distributed version control system!

Wed, Feb 11, 2009

Most authors are aware of the necessity to backup their work from time to time. They burn it on cd or store it on an external backup device, but only very few use a version control system to keep track of their changes and have a backup at hand in case of hardware failure, bluescreens or human errors. But there is something better, a dsitributed version control system. Mind posterity, author!

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2008


Treasure Island

Wed, Mar 26, 2008

I've read Stevensons Treasure Island and was surprised that I could not find many words in my dictionaries.
Trasure Island is peppered with nautical expressions and the slang of buccaneers. While I found most of the nautical expressions in my dictionary, though it leaves me musing about the meaning of the German translation, I could not find some of the idiomatic phrases. From time to time I came across a word which was used in quite a different manner than I was used to, so I looked into my dictionary, but could not find an appropriate meaning.

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2007


I've finished Tristram Shandy thrice!

Sat, Oct 20, 2007

Since last year I have been reading Tristram Shandy, the famous masterpiece from Lawrence Sterne, and last sunday I finished this book, which still seems more modern than most of the stuff, which floods the market nowadays.
Since last year I have been reading Tristram Shandy, the famous masterpiece from Lawrence Sterne, and last sunday I finished this book, which still seems more modern than most of the stuff, which floods the market nowadays. It was the second time I read it. My first reading was in the eighties of the last century, when I read the German translation. Now I read the original version. In fact, an’ please your honour, I have not only read it twice, but thrice, because I always had the German translation at hand to peek into it, if I had to surrender to Sterne’s Shandyism.

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Bean: das Böhnchen unter den Textverarbeitungen für Mac OS X

Fri, Oct 19, 2007

Wem TextEdit zu spartanisch und Word bzw. NeoOffice zu schwerfällig ist, der sollte einmal Bean probieren."
Bean ist das Böhnchen unter den Textverarbeitungsprogrammen für Mac OS X: vollständig in Cocoa integriert kommt es als praktisches Leichtgewicht daher. Dabei kann Bean vieles, was beim Schreiben von Texten unentbehrlich ist: Anzeige der Wort- und Zeichenanzahl in der Fußleiste Ausführliche Statistik Ein großer Zoom-Schiebregler, mit dem man die Anzeige ruckzuck verändern kann Ein Inspektor-Panel zur Einstellung der Zeichensatz-Stile Backups mit Zeitstempel Automatisches Sichern Eine Option, mit der man sich zur Augenschonung den Text in einer anderen Farbe anzeigen lassen kann (z.

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Schreiben auf dem Mac

Tue, Oct 16, 2007

Ich schiebe seit einiger Zeit zwei Buchprojekte vor mir her. Es will nicht so recht vorwärts gehen, was vermutlich an mir liegt. Um mich nicht mit tiefenpsychologischen Schreibhemmungen auseinandersetzen zu müssen, habe ich einen Blick auf Programme geworfen, die dem Schriftsteller das Leben erleichtern sollen. Und dabei habe ich zwei interessante Entdeckungen gemacht: Avenir und Scrivener. Entscheidend ist, was hinten herauskommt Als Werbetexter und Buchautor habe ich reichlich Erfahrung in der Erstellung von Texten am Computer.

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Renovigo kaj translokiĝo

Tue, Oct 16, 2007

En printempo 2006 ni hazarde legis pri granda loĝejo en nia loka gazeto, kiun ni nur tre malofte aĉetas.
En printempo 2006 ni hazarde legis pri granda loĝejo en nia loka gazeto, kiun ni nur tre malofte aĉetas. Estis anonco kun ĉifro kaj mi kun malmulte da espero alskribis la homojn. Sed ili respondis, ni alrigardis la loĝejon, ili malaltiĝis la luprezon kaj ni lui finfine la loĝejon, por kiu ni pli malmulte devas pagi ol por nia malnova. Ni luis ekde aŭgusto kaj ĉar ni devas resti ĝis fino de aŭgusto en nia malnova loĝejo, ni havis sufiĉe da tempo por renovigi la novan.

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1998


Was ist Netzliteratur?

Thu, Jan 1, 1998

Mein Definitionsversuch von 1998
Netzliteratur muß in erster Linie Literatur sein, will sie nicht nichts sein. Dies ist kein Wortspiel, weder im ersten Halbsatz, noch im zweiten. Sobald wir von Literatur im und durch das Netz sprechen können, und nicht von Netzkunst im allgemeinen, wird diese Netzliteratur Literatur sein und als solche von der Kontinuität der Sprache und des Mythos geprägt sein. Die fast bruchlose Kontinuität von Sprache und Mythos ist so selbstverständlich, daß wir uns dieses Phänomen immer wieder bewußt vor Augen führen müssen, um das Erstaunliche darin zu erkennen.

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